Wirtschaft – Eine Zukunft für die Zukunft

Die stetige Mutation der Wirtschaft zu einem inhumanen  Moloch bringt die Welt einem Zusammenbruch immer näher. Die Plastizität und Resilienz des Wirtschaftsgefüges und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes werden durch die Gier und Rücksichtslosigkeit des Kapitalismus und durch die von ihm ausgelösten Kriege und Krisen bis zum äußersten belastet und drohen zu zerbrechen. Die Politik ist macht- und vielleicht auch willenlos, und eine Strategie zu Verbesserung und Reform der gegenwärtigen Umstände ist weit und breit nicht in Sicht. Auch ein Plan für die Zeit nach einer immer wahrscheinlicher werdenden und vielleicht sogar globalen Revolution ist nicht in Sicht. Die Globalisierung, die für manche Fehlentwicklung mitverantwortlich ist, kann und muss auch nicht rückgängig gemacht werden. Wir leben nun mal in einer globalen Welt, aber wir müssen nicht ihre Sklaven sein, sondern können sie nach unseren Bedürfnissen zukunftsfähig formen – wenn wir dies wollen. Was wir benötigen ist ein völlig neues Wirtschaftssystem, das nicht mehr das Geld und den Profit in den Mittelpunkt stellt, sondern den Menschen und den Planeten und unser globales Zusammen- und Überleben. Wir können abwarten, bis ein paar Revolutionen über uns hinweggefegt sind, nun der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird, oder wir können anfangen, uns rechtzeitig Gedanken darüber zu machen, wie wir eigentlich leben wollen und wie wir zukunftsfähig und nachhaltig zusammenleben können.

In diesem Buch „Wirtschaft – Eine Zukunft für die Zukunft“ wird nach einer Analyse des Zustand der Wirtschaft ein dreiteiliger Weg von der Gegenwart in eine mögliche Zukunft entworfen. Plan A zeigt dabei auf, wie wir mit den gegenwärtigen Möglichkeiten die Lage soweit entspannen könnten, dass wir die nötige Zeit für den notwendigen Umbau bekommen. Plan B bildet den Übergang, in dem der Kapitalismus schrittweise abgebaut und durch eine Orientierung an der Realität, am Machbaren und am Gemeinwohl ersetzt wird. Das dazu nötige Bewusstseinswachstum wird dann früher oder später zu Plan C führen, zu einer noch futuristischen Gesellschaft, in der der Mensch, seine Entfaltung, seine Bedürfnisse und sein Zusammenleben im Mittelpunkt steht und in der die Wirtschaft zu ihrer eigentlichen Funktion gefunden hat und irgendwann ganz ohne Geld auskommen wird.

Die augenblickliche Perspektive der Politik und Wirtschaftspolitik besteht darin, die nächste angekündigte Krise zu überstehen, aber es gibt keinerlei Anzeichen einer langfristigen Planung oder einer zukunftsfähigen Vision. Das muss anders werden.

 

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