Fukushima und die globale Energiekrise

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Als das Zeitalter der Atomkraftwerke begann, wurde der staunenden bis skeptischen Bevölkerung unter anderem vorgerechnet, wie absolut unwahrscheinlich, selbst bei ungünstigsten Umständen, angesichts mehrfach redundanter Sicherheitsmaßnahmen und der technisch hervorragenden Konstruktion, ein gravierender Störfall wäre, und dass selbst dann keine unmittelbaren Gefahren für die Bevölkerung bestünden.
Es gibt ein altes Sprichwort, das da heißt: „Der Mensch denkt, Gott lenkt.“ Bereits 1979 führte uns der Störfall in Harrisburg die Fehlbarkeit menschlichen Denkens überdeutlich vor Augen. Das Unglück wurde lange heruntergespielt, bis wenige Jahre später, 1986 ein noch größeres Unglück in Tschernobyl deutlich machte, dass Harrisburg kein einmaliger Ausrutscher war. Dass der Mensch daraus nicht wirklich etwas gelernt hat, führten uns 2011 in Fukushima tobende Naturgewalten, die in diesem Ausmaß an diesem Ort durchaus zu erwarten gewesen waren, vor Augen.
Das Problem mit der Kernkraft ist, dass sie politisch und wirtschaftlich gewollt, und damit einer rationalen Analyse nicht zugänglich war. Zudem glaubten vermutlich viele Betreiber, Ingenieure und Techniker den Unbedenklichkeitsszenarien, oder gingen einfach davon aus, dass schon nichts passieren würde, was dazu verleitete, Murphys berühmtes Gesetz zu ignorieren. Jetzt haben wir wieder eine Katastrophe, und wir stellen wieder einmal fest, dass wir nicht die Möglichkeiten haben, die Geister, die wir riefen, in die Schranken zu weisen.
Man stelle sich einmal vor was passiert, wenn ein beliebiges konventionelles Kraftwerk oder gar eine Chemiefabrik explodiert. Bei einem normalen Kraftwerk wird nur die unmittelbare Umgebung in Mitleidenschaft gezogen und die Schäden sind in ein bis zwei Jahren beseitigt. Bei Chemieunfällen ist es schon schlimmer. Beim berüchtigten Seveso-Unfall wurden Unmengen hochgiftigen Dioxins freigesetzt. Dioxine haben im Boden eine Halbwertszeit von mehreren Jahren bis zu mehreren Jahrzehnten. Halbwertszeit bedeutet, dass sich in dieser Zeitspanne eine Substanz zur Hälfte zersetzt, wobei die daraus entstehenden Stoffe durchaus auch problematisch sein können. Wenn man von einer Halbwertszeit von 10 Jahren ausgeht, dann dauert es 30 Jahre, bis sich noch 12,5 % des ursprünglichen Giftes im Boden befinden. Nach 60 Jahren sind es noch 1,5 %, nach 100 Jahren 0,1 %, was für ein solches Gift immer noch eine viel zu hohe Konzentration ist.
Die Halbwertszeiten von radioaktiven Substanzen sind dagegen bisweilen ein ganz anderes Kaliber. Cäsium 137 etwa hat 30 Jahre Halbwertszeit. Ein Abbau auf 0,1 % dauert hier schon 300 Jahre. Das hochgefährliche Plutonium 239 hat hingegen eine Halbwertszeit von 24110 Jahren, das heißt, es dauert etwa eine viertel Million Jahre, bis es auf 0,1 % reduziert ist, was angesichts seiner Gefährlichkeit immer noch viel zu viel ist. Und es ist nicht so, dass man diese Substanzen einfach so zerstören oder neutralisieren könnte, wie es etwa bei chemischen Verbindungen möglich ist. Wir können noch nicht einmal direkt mit ihnen arbeiten, weil es keinen dauerhaft wirksamen Schutz gegen die Strahlung gibt, und auch kein Heilverfahren gegen Strahlungsschäden. Das heißt, wenn trotz aller Sicherheitsmaßnahmen etwas passiert, dann sind wir im Grunde genommen völlig machtlos und können nur noch zusehen und dann anschließend Millionen Jahre lang die Katastrophenrückstände und die Abfälle von nur 50 Jahren Atomkraftwerksbetrieb verwalten. Das sind keine menschlich fassbaren Zeiträume mehr, sondern schon geologische Zeiträume, über die wir heute schon vorweg bestimmen. Dieser ganze Atommüll, den wir heute produzieren wird so durch uns zur Erbsünde von tausenden zukünftigen Menschheitsgenerationen. Alles was wir heute auf diese Weise verseuchen, wird für Menschengedenken auch verseucht bleiben.
Man kann sich diese Tatsache auch in einem drastischen Bild vergegenwärtigen, um die Absurdität der Situation zu begreifen. Wenn in der Zeit Buddhas, also etwa 500 Jahre v. Chr, die alten Römer die bekannte Welt mit Atomkraftwerken vollgebaut und diese dann mal 50 Jahre lang betrieben hätten, dann hätten wir jetzt 2500 Jahre lang auf die Lagerstätten von Atommüll und die Schauplätze von GAUs aufpassen müssen; wir würden jetzt auf die alten Römer schimpfen, weil wir die ganze Zeit mit der Gefahr von radioaktiver Verseuchung leben müssen, wenn irgendwo ein Lager undicht wird – und wir können uns noch nicht mal an ihnen rächen oder Schadenersatz fordern, denn ihre Zeit ist längst vorbei und die damaligen Verantwortlichen sind ohnehin kurz nach Ende des Atomzeitalters gestorben, nach dem Motto: Nach mir die Sintflut. Und vom damals produzierten Plutonium 239 wären jetzt immer noch 50 % vorhanden. Dieses Bild können wir jetzt beliebig weit in die Zukunft projizieren.
Wenn man sich dann die gegenwärtige Lage ansieht, dann gibt es zur Zeit auf der Erde über 200 Atomkraftwerke. Davon sind, wie etwa bei Tschernobyl der Fall, längst nicht alle auf dem hohen technischen Stand von Fukushima oder Harrisburg. Und es gibt mindestens zwei weitere AKWs, die eine genauso gefährdete Lage wie Fukushima haben. Diese befinden sich in Kalifornien in unmittelbarer Nähe der San-Andreas-Spalte und in Meeresnähe. Für die San-Andreas-Verwerfung wird ein wirklich großes Beben nicht nur vermutet, sondern erwartet. Dass es kommt, ist gewiss, nur wann weiß keiner. Und es gibt in Amerika noch mehr Atomkraftwerke, die in erdbebengefährdeten Gebieten gebaut wurden, und weitere Kernkraftwerke sind in Planung.
Man fragt sich dabei unwillkürlich, wie man angesichts dieser bekannten Gefahren überhaupt Atomkraftwerke bauen konnte, noch dazu an ganz offensichtlich gefährdeten Stellen, denn Tsunamis und Erdbeben sind ja schließlich keine neuen Erscheinungen. Und auch die Größenordnungen von Tsunamis sind bekannt: etwa 10 m Höhe. Da hilft keine Schutzmauer von 6 m Höhe, wie in Fukushima. Und 10 m sind nur ein häufiger, ein statistischer Wert. Die Wellen können noch weitaus höher werden, etwa bis 50 m und in Einzelfällen noch weitaus höher. Dagegen kann man keine Vorkehrungen treffen. Und dabei verhält es sich so wie beim San Andreas Graben: Es ist nicht die Frage, ob eine große Tsunami-Welle kommt, sondern wann und wo. Weitere Störungen sind also vorher programmiert.
Was der Bevölkerung wohl überall auf der Welt neben der bereits widerlegten Sauberkeit des Atomstroms vorgerechnet wird, sind die niedrigen Stromproduktionskosten. Auch das ist ein Märchen, wie der Betreiber der AKWs von Fukushima, Trepko, spätestens jetzt feststellen musste. Denn gibt es erst einen Störfall in diesen Ausmaßen, dann sind die Kosten unermesslich hoch. Aber auch ohne Störfall sind die Atomstrompreise das Produkt reiner Fantasie, weil die Folgekosten nicht wirklich kalkulierbar sind. Sicher, man kann sich etwa ausrechnen, was Lagerung, Instandhaltung, Personal usw. für 20, 50 oder 100 Jahre kosten und Rücklagen bilden. Aber das sind Schätzungen, die von unseren begrenzten Vorstellungen der Zukunft abhängen – und alles, was nicht unseren Vorstellungen entspricht, kann diese Berechnungen zu Makulatur werden lassen: Pleite der Betreiberfirmen, massive Preissteigerungen, politische Entscheidungen, Hyperinflation, Katastrophen jeglicher Art, ein schwarzer Freitag, Währungsreform… Das heißt, früher oder später muss der Staat im Interesse seiner Bürger die Sicherung aller Deponien und sonstiger Atomstandorte übernehmen und auch dafür Sorge tragen, dass die Müllhalden über die Jahrhunderttausende und Jahrmillionen hinweg nicht vergessen werden, und der Staat wird seinerseits von den Bürgern finanziert. Die Betreiber hingegen können einige Jahrzehnte lang viel Geld verdienen, sonst hätten sie keine Atomkraftwerke gebaut, und die Folgekosten auf die gegenwärtigen und zukünftigen Steuerzahler abwälzen. Zudem wurden und werden Atomkraftwerke direkt und indirekt mit wahren Unsummen subventioniert und gefördert. Wenn man also die tatsächlich in die Atomenergie geflossenen und die real zu erwartenden Kosten in den Strompreis einfließen lassen würde, dann wäre Atomstrom absolut konkurrenzlos teuer.
Die radioaktiven Wolken, die von Tschernobyl aus über Teile Europas gezogen sind, haben für manche Menschen den ersten Keim zu der Erkenntnis gelegt, dass Ländergrenzen nur ein virtuelles Konstrukt sind, um das sich weder die Natur noch Katastrophen kümmern. Und die sich aufbauende Klimakatastrophe verstärkt diese Erkenntnis noch. Das bedeutet, dass auch angrenzende Länder und noch weiter entfernte Gebiete im Katastrophenfall in Mitleidenschaft gezogen werden können – ohne Mitspracherecht. Trotzdem stecken die meisten Menschen und wahrscheinlich sämtliche Regierungen den Kopf in den Sand und verschließen sich den anstehenden Neuerungen, also etwa der Forderung nach offener und vorbehaltloser Zusammenarbeit und dem Abbau nationaler Eitelkeiten, Egoismen und Kleinkrämerei.
Die Katastrophe um Fukushima, die ein hochindustrialisiertes Land trifft, sollte nach den beiden vorangegangenen schweren Unfällen eigentlich ausreichen, um uns unsere Hybris im Zusammenhang mit der erwiesenen Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie vor Augen führen und mit der Mär aufräumen, dass technologisch alles machbar ist, auch die Beseitigung von Schäden. Zwar gibt es viele bewundernswerte Fortschritte in der Technologie-Entwicklung, aber Fortschritt ist immer noch eine Sache der Finanzen, was bedeutet, dass er nur soweit umgesetzt wird, wie er Geld bringt. Wegwerfprodukte etwa kosten zwar viel Energie und Ressourcen, aber weil sie nicht lange halten, sind sie eine stetige Einnahmequelle – im Gegensatz zu Qualitätsarbeit, die deutlich haltbarer ist und im Vergleich zur Lebensdauer wesentlich weniger Energie und Ressourcen verbraucht.
Fukushima hat, nicht zuletzt durch die heutige Medienpräsenz und das Internet, wesentlich stärker auf das globale Bewusstsein eingewirkt, als Tschernobyl oder gar Harrisburg. Es hat, durch das Leid unzähliger Menschen, für eine sehr begrenzte Zeit die Türen geöffnet für eine gesamtgesellschaftliche Neubesinnung, die sich nicht auf die Frage „Atomstrom – ja oder nein?“ beschränken darf, sondern die sich letztlich um die Frage dreht, wie wir in Zukunft eigentlich leben wollen – wirtschaftlich, gesellschaftlich, umweltrelevant, global, menschlich, bewusstseinsmäßig… Man kann die Frage nach dem Atomstrom einfach nicht isoliert betrachten und das große Gesamtbild, von dem die Atomkraft nur ein kleines Mosaiksteinchen ist, völlig ignorieren. Das wäre ein ähnlicher Fehler, wie er auch weltweit mit den Staatsfinanzen gemacht wird. Jedes Jahr verschulden sich die Länder stärker als im Jahr zuvor, und der Schuldenberg wächst und wächst. Irgendwann ist dieser Berg so hoch, dass ein Staat Bankrott anmelden muss (da gibt es schon mehrere Anwärter, die nicht alle klein sind), und dann wird eine Lawine losgetreten, welche die gesamte planetare Wirtschaft in den Abgrund reißen wird. Die Zauberworte gegen diese Entwicklung heißen Zusammenarbeit statt Egoismus, Miteinander statt Gegeneinander, Verständnis statt Ignoranz, Liebe statt Hass, klarer Blick statt Scheuklappen, Unvoreingenommenheit, Verantwortungsbewusstsein statt Sorglosigkeit und Offenheit statt alte Rezepte und Seilschaften. Wenn wir das berücksichtigen, können wir für fast alles (außer Atommüll) Lösungen finden.
Und auch für den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie lassen sich sicher Lösungen finden. Zuerst wäre dazu ein gewisser Pragmatismus nötig, der in seiner ganzen Konsequenz allerdings um Jahrzehnte zu spät dran ist, denn spätestens als klar wurde, dass sich die atomaren Kräfte zwar verstehen und anwenden ließen, eine Lösung für die daraus entstehenden Probleme aber weder den fernen Horizont erhellte, noch im Bereich des Möglichen zu sein scheint, und auch als klar wurde, dass diese Technologie Teilen der Bevölkerung derart suspekt war, dass sie dagegen anhaltend auf die Barrikaden ging, hätte man die Finger davon lassen müssen, oder zumindest damit beginnen, energisch nach anderen Möglichkeiten der Energiegewinnung Ausschau zu halten, statt die Atomenergie als einzige akzeptable Form festzuschreiben und auch noch zu fördern. Machbarkeitswahn, Prestigedenken, Technologiegläubigkeit, Lobbyismus und Engstirnigkeit haben das verhindert.
Mittlerweile hat die Welle der Erkenntnis zumindest in Deutschland die schweigende Mehrheit erreicht und der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg scheint zumindest im Augenblick eine beschlossene Sache. Und in anderen Teilen der Welt bröckelt das Desinteresse der Menschen und ihre Technologie- und Staatsgläubigkeit und bringt sie zum Nachdenken. Die Forderung des Augenblickes ist es natürlich, die Gelegenheit zu nutzen, und alles sofort abzuschalten, und wenn Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ihre Hausaufgaben in den letzten Jahrzehnten gemacht hätten, dann wäre das auch möglich. Doch es ist nun mal Tatsache, dass die Suche nach neuen Energiequellen lange verschlafen und torpediert wurde, und wir darum jetzt zwar mit Möglichkeiten und Potenzialen dastehen, es aber keine schnelle Möglichkeit der Umsetzung gibt. Und es gibt auch kein nationales und globales Energiekonzept und keine ausreichenden Entwicklungsvorgaben und Forschungsschwerpunkte jenseits der Atomenergie.
Der Ausstieg an sich ist eine schöne Sache und sollte auch forciert werden, aber der Pragmatismus verlangt leider, dass wir den Ausstieg zwar nicht absolut, aber doch in gewissem Rahmen von der Verfügbarkeit alternativer Energiequellen bzw. der Umsetzung noch nicht vorhandener Energiekonzepte abhängig machen, denn der Schaden mit der Atomenergie ist bereits angerichtet, und ob wir ein paar – wenige! – Jahre lang weiteren Atommüll produzieren, ist angesichts der bereits existierenden Massen leider nicht mehr wesentlich. Wichtig ist zuerst einmal, dass die Atommeiler in den gefährdeten Gebieten sowie die bautechnisch unsichersten Kraftwerke bevorzugt stillgelegt und katastrophenfest gemacht werden, und zwar nicht nur national, sondern global, denn jede Katastrophe kann auch Auswirkungen auf uns haben. Danach kann man sukzessive parallel zum Aufbau neuer Energiequellen die restlichen Reaktoren stilllegen.
Gleichzeitig kann man die ganzen offenen und versteckten Subventionen und Förderungen, die der Atomenergie zugute kommen kappen und in den Ausbau eines alternativen Energiekonzeptes stecken. Das hätte zum einen die Folge, dass der Atomstrom teurer werden müsste, und so zumindest eine Anmutung des eigentlichen Realwertes erreicht, und zum andern, dass die Erforschung alternativer Energiequellen vom bisherigen Schattendasein in den Mittelpunkt gerückt wird. Wäre so lange so viel Geld in die Erforschung und Erschließung alternativer Energiequellen gesteckt worden, wie es in die Atomwirtschaft floss, dann wären wir jetzt schon viel weiter.
Damit aber jetzt nicht ziellos und in blindem Aktionismus nach dem Gießkannenprinzip überall Geld hineingesteckt wird, ist es wichtig, im nächsten Schritt des Ausstiegs erst einmal, ohne nationalen Egoismus, ein nicht nur regionales oder nationales, sondern globales Energiekonzept zu erstellen, in dem dynamisch festgelegt wird, wo und wie welche Energiequellen idealerweise optimal eingesetzt und gefördert werden sollten, wo erhöhter Forschungsbedarf nötig ist und wo das Entwicklungspotenzial noch nicht hinreichend ausgelotet ist. Dazu gehört auch eine Bestandsaufnahme der augenblicklichen Möglichkeiten.
Die traditionellste der zur Verfügung stehenden Energiequellen etwa ist die Wasserkraft. Sie verursacht kaum Umweltschäden gilt aber im Großen und Ganzen als ausgereizt. Das hängt damit zusammen, dass sie nur im Zusammenhang mit Stauseen als wirtschaftlich gilt. Diese kann man nicht in jeder Landschaft sinnvoll errichten, und wenn die sie speisenden Flüsse zu viel Sand oder Erde mit sich führen, verlanden sie schnell und müssen regelmäßig aufwändig ausgebaggert werden. Bisweilen sind diese Stauseen enorm, wie etwa der Drei-Schluchten-Damm in China, der soviel Wasser bindet, dass er sogar die Drehung der Erde beeinflusst. Manche Stauseen werden auch durch ihre Lage in heißen Gefilden zu Brutstätten für allerlei Krankheitserreger. Dass auch solch ungünstige Stauseen gebaut werden, liegt daran, dass manchen Ländern innerhalb ihrer Landesgrenzen keine anderen Möglichkeiten zur Verfügung stehen und es kaum länderübergreifende Zusammenarbeit und kein globales Energiekonzept gibt.
Auf der anderen Seite ist das Konzept, sich auf wenige zentrale Großanlagen zu verlassen auch Ausdruck von der Diktatur der Gigantomanie, einem gewissen Zentralismus (der auch Macht und Einfluss bedeutet) und den Interessen der Wirtschaft. Aber Stauseen sind nur eine Möglichkeit, Wasserkraft zu nutzen. Dass sie nicht wirklich nötig sind, zeigen die Wassermühlen, die in der einen oder anderen Form schon seit vorchristlicher Zeit genutzt werden. Im Prinzip kann man mit Kleinanlagen Wasserkraft überall dort nachhaltig nutzen, wo fließendes Wasser zur Verfügung steht, und mit heutigem Technikverständnis sicherlich effizienter als früher. Es heißt zwar, dass solche Anlagen unrentabel seien, und vermutlich stellen einem die Behörden dabei auch noch alle möglichen Hindernisse in den Weg, aber das müsste man vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und großflächigem, dezentralen Einsatz, der die Herstellungskosten reduziert, noch einmal neu durchrechnen. Dass der Slogan „Small is beautiful“ durchaus Sinn macht, ist auch in der chemischen Industrie erkannt worden, die traditionell in großen Reaktoren große Mengen an Substanzen mischt und zur Reaktion bringt. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die Reaktionen in wesentlich kleineren Einheiten effizienter und schneller ablaufen und leichter steuerbar sind. Vielleicht wäre solch ein Paradigmenwandel auch in der Energiewirtschaft angebracht.
Weitere Energiequellen sind Windkraft, Geothermie (noch nicht genug untersucht und mitunter problematisch, aber an ausgesuchten Örtlichkeiten sicher vielversprechend), Wärmepumpen, Bioenergie (eher in kleinem Maßstab, vor allem aus Holz und Abfallprodukten und Abwässern, aber evtl. auch aus speziellen Algen) und natürlich die Solarenergie mit ihren vielen Nutzungsmöglichkeiten (Heizung, Photovoltaik, Aufwindkraftwerke) und mit ihrer noch vielfach ungenutzten Sonderform der Infrarotstrahlung. Die Nutzung all dieser Quellen kann im Großen wie im Kleinen noch deutlich optimiert und intensiviert werden.
Besonders vielversprechend sind dabei die Entwicklungen hinsichtlich der Infrarotnutzung, an der derzeit im Idaho National Laboratory mit Erfolg intensiv geforscht wird. Die dort entwickelte Technologie ist billiger herzustellen als herkömmliche Solarzellen bei gleichzeitig deutlich höherem Wirkungsgrad. Mit Hilfe dieser Technologie könnte man Gebäudekühlung mit Energiegewinnung verbinden und sie würde auch nachts und bei niedrigen Temperaturen noch arbeiten, wenn auch weniger effektiv. Und da die Temperaturen global steigen, könnte man mit dieser Technologie den Ausfall der Atomkraftwerke wahrscheinlich locker kompensieren und wahrscheinlich auch viele Kohlekraftwerke schließen. Die Stromgewinnung mittels dieser Infrarot-Nanoantennen ist durch die universelle Einsetzbarkeit und den hohen Flächenbedarf (der aber nicht nur von Dächern gestellt werden kann) wie bei der Solarenergie von Natur aus dezentral. Allerdings gibt es noch ein Problem mit der erzeugten hohen Frequenz des Stromes. Hier zeichnet sich auch eine Lösung ab, aber für zuverlässige Wirtschaftlichkeitsberechnungen ist es noch zu früh. Das Potenzial in dieser Technologie ist jedenfalls enorm und sorgt für einen Hoffnungsschimmer am Horizont.
Zur Nutzung dieser und anderer alternativer Energiequellen werden allerdings auch Energiespeichersysteme benötigt, da die Energie nicht immer dann und in dem Maße anfällt in dem sie benötigt wird. Für kurzfristige Energiespitzen sind hier bereits Schwungräder im Einsatz. Batterien sind theoretisch auch möglich, aber diese sind materialaufwändig und sehr teuer und werden darum hauptsächlich im privaten Bereich bei geringem Energiebedarf genutzt. Im Einsatz sind sie jedoch unübertroffen einfach, so dass zu hoffen bleibt, dass hier noch größere Fortschritte erzielt werden. So scheint sich etwa bei Batterien auf Magnesiumbasis die Kapazität vervielfachen zu lassen. Bewährt zur Energiespeicherung haben sich jedoch Pumpspeichersysteme, die Wasser bei temporärem Energieüberschuss in höhere Lagen transportieren und bei Bedarf mit gewissen Verlusten wieder in Strom zurückführen. Die Erzeugung von Druckluft sollte allerdings weniger aufwändig und für mittlere und kleine Strommengen gut geeignet sein.
Am vielversprechendsten erscheint allerdings die Brennstoffzellentechnologie, in der noch viel Potenzial steckt, allerdings auch meist extrem teuer ist. Hier müsste noch für reversible Brennstoffzellen an elektrisch regenerierbaren Elektrolyten geforscht werden, und für normale Brennstoffzellen an Prozessen, mit denen Elektrolyten einfach und effizient mit Hilfe von Strom erzeugt werden können. Vielleicht ist für das eine oder andere hier eine in Entwicklung befindliche Brennstoffzelle auf Magnesiumbasis mit ziemlich hohem Wirkungsgrad der richtige Ansatz.
Die Energieerzeugung und -speicherung ist allerdings nur ein Aspekt der Energiekrise und die Suche nach neuen Energiequellen darum auch nur ein Teil der Lösung. Neben „mehr Energie“ lautet die andere Lösung darum „weniger Energie“, im Sinne der Reduktion des Energieverbrauchs.
Nord-Amerika hatte jahrzehntelang extrem niedrige Strom- und Benzinpreise, was dazu führte, dass nirgends auf Energieeffizienz Wert gelegt wurde, weder beim Hausbau, noch bei der Klimatisierung oder den Autos. Die Folge ist, dass dort der Pro-Kopf-Verbrauch an Energie fast doppelt so hoch ist wie in Europa. Als dann eine Zeitlang der Benzinpreis vergleichsweise extrem anstieg, sank der Verkauf von Fahrzeugen mit hohem Energieverbrauch genauso drastisch – bis das Benzin wieder billiger wurde.
Im Umkehrschluss bedeutet dass: Wenn man will, dass der Energieverbrauch sinkt, muss man Energie teurer machen. Am besten rechnet man zuerst reale Kosten, Folgekosten und Umweltschäden bei den verschiedenen Verfahren zusammen und streicht die Subventionen und Steuern. Erst dann hat man ungeschönte Zahlen und eine vernünftige Arbeitsgrundlage. Der unangefochtene Preis-Spitzenreiter dürfte dabei die Atomenergie sein. Wenn man dann die Gesamtkosten auf die Gesamtproduktion umlegt, dann erhält man einen realen Strompreis, der vermutlich deutlich über dem jetzigen Wert liegt. Durch Prognose zukünftiger Kosten kann man die zukünftige, reale Strompreisentwicklung der einzelnen Verfahren und deren Auswirkungen auf den Gesamtpreis abschätzen.
Wenn man nun einen realen Strompreis zahlen müsste, würde das zum einen dazu führen, dass der Verbraucher Druck macht, dass die immer und/oder zukünftig teuren Verfahren, die den Preis für den Strommix nach oben treiben soweit möglich abgeschafft würden, zum anderen würde er auch beim Konsum auf effizientere Geräte und Verfahren drängen. Mit diesem Verfahren hätte man aber auch eine Basis, um zukunftsträchtige Verfahren, die jetzt vielleicht noch unwirtschaftlich sind, gezielt und auf sinnvolle Weise zu fördern.
Wenn man nun gezwungen ist Energie einzusparen, dann gibt es drei Wege, die man parallel beschreiten sollte.
Der erste Weg betrifft die Effizienz. Überall wo Energie verbraucht wird, gibt es eine Diskrepanz zwischen Ergebnis und aufgewandter Energie. So verpufft etwa beim Auto 80 % der Energie als Wärme und viele Industrieprozesse sind ähnlich ineffizient, was aber hingenommen wird, solange die Energiekosten nicht zu hoch sind. Erst bei steigenden Energiekosten ist der Anreiz hoch genug, in dieser Richtung Investitionen zu tätigen. Hier sind Forschung und Entwicklung gefragt, um Verfahren und Geräte zu entwickeln, die bei gleicher Leistung deutlich weniger Energie verbrauchen. Zwar wird ein Wirkungsgrad von 100 % nie zu erreichen sein, aber eine Erhöhung des Wirkungsgrades von 20 auf 60 oder 80 % bewirkt bereits einen enormen Unterschied. Hier sind also auch robuste Technologien gefragt, die zum Beispiel helfen Abwärme, auch in kleinen Mengen nutzbar zu machen und beispielsweise in Strom umzuwandeln und zu speichern.
Der zweite Weg betrifft Ver- und Gebrauchsgüter, die von Menschenhand produziert werden. Für die Produktion all dieser Dinge wird von der Rohstoffgewinnung bis zum Finishing Energie benötigt, und zwar nicht wenig (und davon abgesehen auch ziemlich viele Rohstoffressourcen und meist auch knapper werdendes Trinkwasser in rauen Mengen). Durch den Einsatz von ein wenig mehr Energie und Rohstoffen kann man die Verwendungsdauer der Produkte deutlich verlängern und die Reparaturanfälligkeit stark verringern. Und wenn man später eventuell nötige Reparaturen bei der Produktgestaltung berücksichtigt, dann sind diese Reparaturen auch nicht aufwändig. Schuhe können beispielsweise bei vergleichbarem Aussehen so gefertigt werden, dass sie ein Jahr halten oder acht Jahre. Dabei wird nicht wesentlich mehr Material, also Ressourcen, benötigt, sondern besseres, und die Verarbeitung ist ein wenig aufwändiger. Wenn man annimmt, dass der Gesamtaufwand für die haltbaren Schuhe doppelt so hoch ist, dann hat man bei den nicht haltbaren Schuhen im gleichen Nutzungszeitraum den vierfachen Aufwand. Zwar ist die Wirtschaft, die davon lebt, die gleichen Dinge immer wieder neu zu verkaufen, davon sicher nicht begeistert, aber national und global betrachtet würde der Energiebedarf und Ressourcenverbrauch der Industrie drastisch sinken.
Der dritte Weg besteht darin, weniger zu verbrauchen, und das ist vor allem eine Frage der Bewusstseinsentwicklung, aber auch der Entwicklung der Gesellschaft. Möglichkeiten zu sparen gibt es viele: Auf Stand-by verzichten, nicht dauerlüften, gemeinsam fernsehen statt alleine, gemeinsam spazieren gehen oder wandern statt fernzusehen, weniger lange warm duschen… Anleitungen zum Sparen gibt es von vielen Organisationen und im Internet. Man muss es nur machen.
Dann muss man bedenken, dass immer mehr Menschen alleine leben, und sie darum auch Dinge für sich alleine benötigen, die auch von zehn Menschen genutzt werden könnten. Und wenn sich in einer Straße zehn Leute einen Rasenmäher kaufen, dann könnten sie auch gemeinsam einen einzigen Rasenmäher nutzen, der dann statt einem zehntel Promille seiner Lebensdauer vielleicht ein ganzes Promille genutzt wird: eine Einsparung von 90 %. Und wenn der Rasenmäher dann so gebaut ist, dass er 50 Jahre statt 5 Jahre hält, dann hat man bereits 99 % gespart.
Wenn man diese drei Wege konsequent verfolgt, individuell wie kollektiv und global und auf Zusammenarbeit setzt, statt auf Gegeneinander, dann lassen sich große Energiemengen einsparen.
Es mag sein, dass es weiten Teilen der Gesellschaft noch nicht klar ist, dass eine akute Energie- und Rohstoffkrise auf uns zukommt, weil es uns im Westen ja gut geht und die Verantwortlichen sicher schon das richtige tun werden (abgesehen davon, dass sich Politiker ungern mit Kassandra-Rufen profilieren, sondern uns lieber Machbarkeit und eine heile Welt vorgaukeln), aber wenn man genau hinsieht, dann machen sich die ersten Ausläufer schon bemerkbar, und früher oder später wird alles Lavieren nichts mehr nützen und wir werden von der globalen Wirklichkeit eingeholt. Diese sieht so aus, dass alleine China und Indien doppelt so viele Einwohner haben wie Nordamerika und Europa zusammen. Beide Länder und die ganze übrige Welt drängen nach dem Lebensstandard der westlichen Welt, was man ihnen auch nicht verdenken kann. Während in der westlichen Welt etwa jeder zweite ein Auto besitzt, ist es in diesen beiden vorwärtsdrängenden Nationen nur etwa jeder hundertste. Wenn wir den westlichen Lebensstandard allein auf diese beiden übertragen, dann bedeutet das eine Verdreifachung der Autos, also auch eine Verdreifachung des Bedarfs an Erzen und anderen Rohstoffen, an Produktionsenergie und natürlich an Betriebsenergie, die zur Zeit aus Benzin besteht, das dadurch viel knapper und noch viel teurer wird. China ist schon dabei, für die eigene Versorgung oder für den Wirtschaftskampf Afrika aufzukaufen (und dort damit die Grundlagen für weitere Krisen zu legen) und den Rohstoffmarkt aufzumischen. Früher oder später werden wir nicht mehr alles bekommen können, was bis jetzt leicht erhältlich war, weil es auf unserem hohen Niveau einfach nicht genug für alle gibt. Und wir können kaum von der übrigen Welt verlangen, sich einzuschränken, damit es uns gut geht.
Die Katastrophe von Fukushima mag für manche nur ein unglückliches Ereignis sein, das bald im täglichen Einerlei aus den Augen verloren wird, aber geschichtlich wird sie, zusammen mit der Revolution in Tunesien, einen Wendepunkt symbolisieren. Wohin diese Wende geht, ist noch offen. Fukushima hat uns eine Krise vor Augen geführt. Fukushima ist zweifellos ein Unglück, aber es gibt bei Unglücken immer zwei Sichtweisen, so wie auch die Zahl 13 als bekannte Unglückszahl eine zweite, wahrere Bedeutung hat: Die Zahl 13 steht eigentlich für die Veränderung, für den Wandel. Die meisten Menschen lieben keine Veränderungen und sträuben sich gegen sie, und darum hat es sich eingebürgert, die 13 als Unglückszahl zu sehen. Aber Veränderungen müssen nicht schlecht sein, vor allem wenn man aktiv an ihnen teilnimmt, oder sich ihnen zumindest nicht verschließt. Veränderungen sind in einer lebendigen Welt unumgänglich und sogar notwendig für ihren Lebens- und Wachstumsprozess und darum bieten sie immer die Chance etwas zu verbessern, die wir nutzen sollten, oder wir werden auf schmerzhafte Weise von der Entwicklung überrollt. Die nordafrikanischen Regierungen und andere hatten ihre Chance und haben sie nicht genutzt, sondern sich dem notwendigen, geordneten Wandel verweigert – und jetzt ist dieser Wandel, ungeordnet und schmerzvoll in Form von gewalttätigen Revolutionen über sie gekommen. Fukushima weist uns nun auf einen anderen lange vernachlässigten Wandel hin, der vordergründig unser Energie- und Ressourcenmanagement betrifft, aber in einer weiteren Sichtweise das globale Miteinander zum Thema hat.
Fukushima steht für eine Krise, und Krise bedeutet die Möglichkeit für einen Wandel. Ob die Regierungen der Welt das auch so sehen und bereit sind, sich diesem Wandel unvoreingenommen und vorbehaltlos zu öffnen sei dahingestellt; wahrscheinlich ist es nicht. Wir können natürlich jetzt überall auf der Welt dem Beispiel Tunesiens folgen und gegen unsere Regierungen aufbegehren, aber das ist keine Lösung, weil auch neue Regierungen, selbst wenn sie motivierter sind, im großen Konzert der Nationen keine Lösungen haben und kaum zu einem Gleichklang finden werden. Der Zug der Politik scheint damit, trotz vereinzelter aufrechter Bemühungen abgefahren zu sein. Die Politik ist in ihrer Nabelschau zu festgefahren, als dass sie noch reformierbar wäre.
Eine Revolution ist zwar bitter nötig, aber keine dieser blutigen Revolutionen der alten Art. Ein Wandel muss und wird kommen. Das kann plötzlich mit einem großen Knall und viel Leid geschehen, oder langsam und fast unbemerkt, aber nachhaltig. Wenn man an den Dingen, so wie sie sind, global nichts ändern kann, dann muss man eben lokal und klein anfangen. Das geht nur, wenn sich Menschen zusammenfinden, die erkannt haben, dass das so nicht weitergeht und dass es nur wenig bringt, Einzelaspekte zu reformieren, sondern dass man etwas komplett Neues braucht, das nicht nur Energiesparen, Umweltschutz, Tierschutz, ökologischen Landbau, Politik… betrifft, sondern absolut das ganze Leben umfasst und auch die eigene Weiterentwicklung nicht auslässt. Diese können sich Örtlichkeiten schaffen, Land und Häuser, Öko-Habitate, in denen sie zusammen leben und arbeiten und sich entwickeln und ein neues Leben nicht nur in der Theorie, sondern in der Praxis zu verwirklichen suchen, wie dies in Mirapuri in Norditalien und im Miravillage in Süddeutschland bereits geschieht. Diese Gemeinschaften können wachsen und zur Anregung und zum Kristallisationspunkt für weitere Gemeinschaften in der Umgebung und auf der ganzen Welt werden, denn nicht nur ein Bild, sondern auch ein gelebtes Beispiel sagt mehr als tausend Worte. Diese Art der Revolution lässt sich nicht in einer Woche durchziehen, sondern mag viele Generationen dauern, doch wenn es genügend viele und starke Kristallisationspunkte auf der Welt gibt, dann kann es plötzlich sehr schnell gehen, bis die ganze Welt zu einem einzigen Öko-Habitat wird.

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Ein Kommentar zu Fukushima und die globale Energiekrise

  1. Lars sagt:

    Super Artikel…

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